WHV verkauft sich beim Spitzenreiter lange teuer – 30:45 in Emsdetten

Am gestrigen Samstagabend stand der WHV vor der schwierigsten Auswärtsaufgabe der Saison, da man zum verlustpunktfreien Tabellenführer und stärksten Angriff der Liga reisen musste – genauer gesagt zum TV Emsdetten. Am Ende nahm das Spiel dann seinen erwartbaren Verlauf, da der WHV nicht nur zu viele Fehler produzierte, sondern auch mit „stumpfen Waffen“ agieren musste. So fiel Abwehrchef Jannes Hertlein aus, sodass der WHV mit lediglich neun Feldspielern plus zwei Torhütern einer vollen Bank mit deutlich größerer Qualität auf Seiten des TVE gegenüberstand.

Vor 2.200 Zuschauern in der ausverkauften, stimmungsvollen und hitzigen Atmosphäre der Emshalle erwischte der WHV dennoch einen guten Start. Konstantin Madert war an alter Wirkungsstätte sofort im Spiel, und im Angriff konnte man Ballgewinne mit lang ausgespielten Angriffen nutzen. So führten unsere Jungs mit 1:2 (4:01) und hielten diesen knappen Vorsprung auch über das 2:3 (4:43) und 3:4 (8:20). Es wurde sogar noch besser, als Jan Bennet Behrends gegen die sehr kompakt stehende 6:0-Abwehr der Gastgeber eine Lücke fand und zum 4:6 (11:20) traf.Beeindruckt zeigte sich der TVE davon allerdings wenig. Die Gastgeber kamen zu leichten Ballgewinnen und bestraften diese konsequent mit Tempogegenstoßtoren.

So brachte der starke Eric Damböck Emsdetten erstmals in Führung (7:6, 14:48), die Yannick Terhaer auf 9:7 ausbaute (18:48). Doch der WHV kämpfte sich zurück und glich dank des gut aufgelegten Mislav Trninic zum 9:9 (20:04) aus. In der weiterhin temporeichen Partie glich Okke Dröge unter Pfiffen gegen seine Person noch einmal zum 10:10 (20:38) aus, ehe der TVE-Express langsam ins Rollen kam.Der WHV produzierte nun zu viele Abspielfehler und Fehlwürfe, die Emsdetten gnadenlos nutzte. Ein 5:0-Lauf brachte die Gastgeber durch Fynn Hasenkamp entscheidend mit 15:10 (23:35) in Führung. In der Folge kontrollierte der TVE die Partie, hielt den Vorsprung über 16:11 (24:09) und 17:12 (25:53) und baute ihn durch Florian Träger sogar auf sechs Tore aus (19:13, 28:17). Dabei überwand er mit Konstantin Madert den bis dahin besten WHV-Akteur, der zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Siebenmeter entschärft hatte und mit neun Paraden stark im Spiel war. Doch auch er allein konnte den TVE-Express nicht aufhalten, sodass Yannick Terhaer neun Sekunden vor dem Pausenpfiff per Siebenmeter für den 20:14-Halbzeitstand sorgte.

Der TVE spielte seine Favoritenrolle damit konsequent aus, während sich der WHV nach Kräften gegen die drohende Niederlage stemmte.Auch den Beginn der zweiten Halbzeit erwischte der WHV ordentlich, als Konstantin Madert direkt einen Wurf von Rechtsaußen Yannick Terhaer parierte. Jan Bennet Behrends nutzte den Ballgewinn zum 20:15 (31:50), ehe der TVE-Express endgültig Fahrt aufnahm. Erneut führten zahlreiche Abspielfehler und Fehlwürfe des WHV zu einem 5:0-Lauf der Gastgeber, abgeschlossen durch einen Tempogegenstoß von Fynn Hasenkamp zur ersten Zehn-Tore-Führung (25:15, 36:20).In den folgenden Minuten diktierte Emsdetten das Geschehen nach Belieben, baute die Führung weiter aus und setzte mit dem schönsten Tor des Abends – einem Kempa-Treffer von André Meuser – zum 28:17 ein Ausrufezeichen. Hinzu kamen Treffer ins leere Tor gegen das 7-gegen-6 des WHV, unter anderem durch Eric Damböck zum 30:18 (40:18). Auch die dritte WHV-Auszeit (40:21) brachte keine Wende, zumal Emsdetten nun bereits einige Stammkräfte schonte.Dennoch hielten die Gastgeber das Tempo hoch, während der WHV-Angriff weiter zu viele Fehler produzierte. Über 33:19 (44:37) und 34:20 (46:03) war es erneut André Meuser vorbehalten, Emsdetten erstmals mit 15 Toren in Führung zu bringen (36:21, 49:02). Zwar versuchte der Minikader des WHV weiterhin alles, doch Emsdetten verwaltete die Partie souverän über 39:24 (52:52) und 40:25 (53:34). Rechtsaußen Florian Träger erzielte beim 41:25 (54:43) schließlich die höchste Führung von 16 Toren.Über die Spielstände 42:26 (55:32), 43:27 (56:45) und 44:28 (58:12) brachte Emsdetten die Partie in die Schlussminuten, ehe Marc Esche zwölf Sekunden vor dem Ende per Siebenmeter den 45:30-Endstand herstellte.

Somit bleibt Emsdetten weiterhin ungeschlagen und verfolgt klar das Ziel Aufstiegsrunde, während der WHV mit der höchsten Saisonniederlage zurück an die Nordsee reisen musste.Am kommenden Samstag, den 07.02.2026, um 18:00 Uhr steht dann das wichtige zweite Heimspiel im Jahr 2026 an, wenn der WHV auf die Ahlener SG trifft. Bleibt zu hoffen, dass dann auch Jannes Hertlein wieder zur Verfügung steht, damit der WHV zwei wichtige Punkte einfahren kann.

Ihr

Tobias Manick

WHV Fanclub Jade-Seals

WHV erkämpft sich Punkt gegen Melsungen II

Am gestrigen Samstagabend stand für den WHV das fünfte Heimspiel im Jahr 2025 auf dem Programm. Jedoch waren die Vorzeichen alles andere als gut für unseren WHV. Nicht nur fehlten Tim Düren und Matej Kozul (Kreuzbandriss Saisonaus), sondern auch Jan Bennet Behrends (Handwurzelbruch Saisonaus) kam als Neuzugang auf die Verletztenliste. Zudem war Rene Drechsler angeschlagen (Knöchelverletzung), so dass der etatmäßige Rückraum nur noch aus Jonas Schweigart und Okke Dröge bestand. Ergänzt um Linus Otten, Christian Theede und Lucas Drees aus dem Youngster Team zeigte dann jedoch unser dezimierter Kader einen großen Kampf, der am Ende mit einem Punkt belohnt wurde.

Vor 932 Zuschauern entwickelte sich ein Spiel, welches durch einige Fehler auf beiden Seiten geprägt war. Zudem waren sowohl Konstantin Madert im Tor unseres WHV als auch Pawel Krawczyk zwischen den MT Pfosten sofort im Spiel und zeigten früh ihre Qualitäten mit Paraden auf. Die Partie blieb daher in den ersten Minuten über 2:2 (2:26) und 3:3 (5:21) ausgeglichen. Dann jedoch steigerte sich die offensiv agierende Abwehr unserer Jungs und kam auch dank Paraden von Konstantin Madert zu Ballgewinnen. Selbige wurden vorne im Angriff mit Toren von Rene Drechsler (Doppelpack), Jonas Schweigart und Okke Dröge eiskalt genutzt, so dass unser Team nach einem 4:0 Lauf erstmals mit vier Toren führte (7:3 13:43). Melsungen II blieb jedoch dran, kam aber nicht näher als zwei Tore an unseren WHV heran (7:5 16:37, 9:7 (20:34)). Der WHV blieb weiterhin tonangebend und hatte in der Folge über 13:9 (24:45) und 14:10 (26:13) die Partie im Griff. Alles schien auf eine beruhigende Halbzeitführung zu deuten, jedoch sollte es anders kommen. Aufgrund eigener Fehlwürfe und Abspielfehler brachte man Melsungen II wieder zurück ins Spiel. So verkürzte zunächst der starke Tom König auf 14:12 (27:56), ehe Jona Rietze nach einem Abspielfehler des WHV 12 Sekunden vor dem Ende der ersten Halbzeit für den 14:13 Pausenstand sorgte. Unser Team war trotz der Umstände sehr gut im Spiel und hätte eigentlich mit einer höheren Führung in die Kabine gehen müssen. Dass es in der zweiten Halbzeit noch dramatischer werden sollte, konnten nur wenig ahnen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit glich Melsungen II sofort zum 14:14 aus und es blieb auch zunächst bis zum 16:16 ausgeglichen (33:52). Dann jedoch scheiterten unsere Jungs mit Würfen an Pawel Krawczyk im Melsunger Tor und zudem schlichen sich einige technische Fehler ins WHV Spiel ein. Die MT nutzte selbige und per Tempogegenstoß sorgte Tom König nach einem 0:3 Lauf für die erste drei Tore Führung der Gäste (16:19 36:32). Jedoch kämpften unsere Jungs verbissen weiter und kamen wieder heran. Erst verkürzte der starke Okke Dröge auf 19:20 (41:46), ehe Rene Drechsler unter dem Jubel der Nordfrost Arena zum 20:20 ausglich (43:49). Die WHV Führung folgte dann nicht, da Fehlwürfe plus technische Fehler selbiger im Weg standen. Melsungen II zog auf zwei Tore weg (20:22 48:08) und in den folgenden Minuten wiederholte sich das Szenario. Der weiterhin kämpfende WHV kam auf ein Tor heran, Melsungen II zog im Gegenangriff auf zwei Tore weg. Über 23:25 (51:17), 24:26 (52:43), 25:27 (53:56), 26:28 (55:17) und 27:29 (56:16) bog die Partie in die dramatische Schlussphase ein. Nach einer Parade von Konsti Madert sorgte Jonas Schweigart für den 28:29 Anschlusstreffer (56:49) per Siebenmeter. Die Halle stand und wiederum brachte Konsti Madert per Parade unserem Team einen Ballgewinn. Ohne Nerven besorgte Tom Frangen mit einem gefühlvollen Heber zwei Minuten vor dem Ende unter tosendem Jubel den 29:29 Ausgleichstreffer. Tom Wolf brachte jedoch mit einem Rückraumkracher Melsungen wieder in Front (29:30 58:43), aber dem WHV blieb der letzte Angriff. Selbiger wurde gut ausgespielt, so dass Jonas Schweigart 5 Sekunden vor dem Ende durchbrechen konnte, jedoch dabei regelwidrig behindert wurde. Die Folge Siebenmeter und der Gefoulte übernahm die Verantwortung. Unter Jonas Jonas Rufen blieb er eiskalt vom Strich und sorgte drei Sekunden vor dem Ende mit seinem elften Treffer für den 30:30 Endstand. Damit endete wieder ein spannender und dramatischer Handballabend in unserer Nordfrost Arena, der nichts für schwache Nerven war.

Was am Ende bleibt, ist nicht nur der überragende Jonas Schweigart und die starken Rene Drechsler, Okke Dröge sowie Konstantin Madert im WHV Tor, sondern ein Wort RESPEKT.

RESPEKT, wie dieser Kader alle die Rückschläge verkraftet, als EINHEIT fungiert und mit Wille, Herz und Kampfgeist zeigt, was mit einem kleinen Kader möglich ist. DANKE JUNGS, wir sind STOLZ auf euch!!

Am 5. April um 19:00 Uhr steht dann das vorletzte Auswärtsspiel auf dem Programm, wenn es in die Ems Arena zum TV Emsdetten geht. Sicherlich eine sehr hohe Hürde, aber wer weiß, was nächste Woche möglich ist.  

Ihr

Tobias Manick

WHV Fanclub Jade-Seals

WHV verliert deutlich in Spenge

Am Samstagabend stand für den WHV das sechste Auswärtsspiel im Jahr 2025 auf dem Programm. Die Vorzeichen vor dem schwierigen Spiel in Spenge waren nicht die besten, da man mit dem angeschlagenen Rene Drechsler (Knöchel) und  mit Jan Bennet Behrends (Einsatz mit Handgelenksverletzung nicht möglich) die Reise in den Landkreis Herford antrat. Am Ende schmerzte sicherlich nicht nur die höchste Saisonniederlage, sondern vor allem der Ausfall von Matej Kozul sehr.

Vor 520 Zuschauern entwickelte sich ein Spiel, indem sowohl Bastian Rutschmann im Tor der Gastgeber als auch Jakub Lefan zwischen den WHV Pfosten im Fokus standen, da beide sehr gut in die Partie kamen. Jedoch gelang dem WHV zunächst der bessere Start ins Spiel, da man sich dank eines Tores von Duncan Postel eine zwei Tore Führung erspielte (4:56). Dann jedoch folgte der große Schock bzw. eine Vorentscheidung für den weiteren Verlauf der Partie. Im eigenen Angriff verdrehte sich Matej Kozul das Knie und musste fortan von der Spielerbank das Geschehen verfolgen. Somit lagen die Hoffnung im Angriff auf den jungen Schultern von Christian Theede, Simon Frackowiak, Okke  Dröge und Spielmacher Jonas Schweigart. Der WHV verdaute den Schock recht gut und hielt bis zur neunten Minute seine Führung (4:5), ehe es den nächsten Schock in der Halle gab. So rutschte auf Gastgeberseite Fabian Breuer weg und riss sich dabei die Achillessehne. Trotz aller Umstände blieb die Partie auch dank der Leistung beider Torwarte bis zur 14. Minute beim Stande von 7:7 (14:17) ausgeglichen, ehe nun die frühe Vorentscheidung in der Partie fallen sollte. Dem WHV Angriff unterliefen zwischen der 15.-17. Minute zu viele technische Fehler (Abspielfehler) und Fehlwürfe, die Spenge eiskalt ausnutzte. Dank Treffern von Bjarne Schulz, Vincent Hofmann und Mika Kösters zogen die Gastgeber mit einem 5:0 Lauf auf 12:7 (17:40) davon. Auch eine WHV Auszeit brachte keine Besserung, da die Fehlerquote weiterhin zu hoch war. Ein weiterer 4:0 Lauf von 12:8 (18:33) auf 16:8 nach einem Tor von Bjarne Schulz (22:20) brachte Spenge eine beruhigende Führung. Unsere Jungs versuchten, gerade in Person von Jonas Schweigart, dagegen zu halten, aber man prallte dabei auch immer wieder gegen die gute Deckung des TuS. Trotzdem konnte unser Team den Vorsprung von Spenge bis zur Pause auf sechs Tore verkürzen (20:14). Der Ausfall von Matej Kozul wog schon jetzt sehr hoch für unseren Minikader, jedoch kämpfte man weiter und war noch in Tuchfühlung mit Spenge.

In die zweite Halbzeit startete der WHV perfekt, da eine offensivere Deckung Ballgewinne brachte, die man vorne nutzte. So schmolz der Vorsprung von Spenge erst auf drei Tore (20:17 34:23) und dann nach einem Treffer von Josip Repusic auf zwei Tore (21:19 36:44). Bis zur 37 Minute nach einem Treffer von Okke Dröge zum 22:20 keimte noch etwas Hoffnung auf eine Wende auf, die dann jedoch jäh zerstört wurde. Fehler im WHV Angriffsspiel sorgten für einen 4:0 Lauf von Spenge und nach einem Treffer des starken Bjarne Schulz für die sechs Tore Führung des TuS (26:20 41:46). Zudem merkte man dem Minikader auch langsam den Substanzverlust an. Spenge behielt auch in der Folge das Heft in der Hand und baute den Vorsprung über 28:21 (43:28), 30:22 (45:51) und 33:24 (49:40) aus. Maximilian Schuettemeyer  war es dann vergönnt für die höchste Führung des TuS (10 Tore) beim 35:25 (51:15) zu sorgen. Trotzdem kämpften unsere Jungs weiter und verkürzten noch leicht dank Toren von Duncan Postel auf acht Tore (40:32 59:04), ehe Maximilian Schuettemeyer für den 41:32 (59:55) Endstand sorgte.

Was am Ende bleibt, ist nicht nur die höchste Saisonniederlage, sondern die Hoffnung, dass sich Matej Kozul nicht schwer verletzt hat. Ein längerfristiger Ausfall wäre sehr bitter im Saisonendspurt, da nicht nur seine Tore, sondern auch seine Erfahrung sehr fehlen würden.

Am nächsten Samstag, den 29.03.2025 um 18:00 Uhr hat der WHV endlich wieder ein Heimspiel, wenn man in der Nordfrost Arena auf MT Melsungen II trifft. Bleibt zu hoffen, dass bis dahin verletzte Spieler fit zurück in den Kader kehren, so dass dann beide Punkte an der Nordsee bleiben.

Ihr

Tobias Manick

WHV Fanclub Jade-Seals

Kein Derbysieger in der Nordfrost Arena

Viel wurde im Vorfeld über das Spiel der Saison, nämlich das Derby WHV gegen OHV geschrieben und gesagt. Was sich dann jedoch gestern Abend in der Nordfrost Arena abspielen sollte, wird noch lange in Erinnerung bleiben. Eine Rekordkulisse, ein Novum, Kampf, Dramatik und Spannung von der ersten bis zur letzten Minute, getragen von einer fantastischen und lautstarken Unterstützung beider Fanlager und am Ende sollte es keinen Derbysieger geben.

Es prickelte schon im Vorfeld, als man in die Nordfrost Arena kam und der Eindruck aufkam, dass ein besonderer Abend in der Luft lag. Von Minute zu Minute füllte sich die Arena und man merkte, dass die Anspannung und Vorfreude sowohl auf Spieler- als auch Fanseite immer mehr zunahm. Nach dem stimmungsvollen Einlaufen beider Teams entwickelte sich unter der Saisonrekordkulisse von 1835 Zuschauern ein Derby, dass so zu erwarten war. In einem schnellen Spiel schenkten sich beide Teams wenig, kämpften verbissen, wobei Aurich der bessere Start gelang. So fand die WHV Abwehr keinen Zugriff auf den Rückraum des OHV und auch Jakub Lefan kam zunächst an keinen Ball heran. Zudem produzierte der WHV im Angriff einige Fehler, die der OHV eiskalt bestrafte. So brachte der starke Rostyslaw Polishcuk unter großem Jubel des Gästeblocks Aurich mit zwei Toren in Front (1:3 2:59). In der Folge hielt der Auricher Vorsprung über 2:4 (3:45) und 3:5 (4:43), ehe der starke Josip Repusic auf 4:5 (5:19) verkürzte. Aber wiederum sorgten Fehlwürfe des WHV dafür, dass sich Aurich weiter absetzen konnte (4:7 8:38) und diesen Vorsprung hielt (5:8 10:48), ehe es zu einem Novum kam. So verletzte sich nämlich nach dem Auricher Treffer zum 5:8 Schiedsrichter Niklas Krähe beim Zurücklaufen, so dass fortan das Derby durch Schiedsrichter Sebastian Ebel alleine geleitet wurde. Aus dieser kurzen Verletzungspause kam der WHV besser ins Spiel, erarbeitete sich Ballgewinne und vorne wurden selbige genutzt. So glich Okke Dröge zum 8:8 aus (14:55) und Matej Kozul krönte, unter Riesenjubel der Nordfrost Arena, vom Siebenmeterstrich den 4:0 Lauf mit der ersten WHV Führung (9:8 16:07). Jedoch blieb der OHV dran, hielt die Partie offen (10:10 18:52) und sollte in der Folge wieder in Führung gehen. So fanden unsere Jungs wenige Lösungen gegen die kompakte 6:0 Deckung der Gäste und produzierten zudem zu viele leichte Ballverluste durch zu schnelle und unvorbereitete Abschlüsse. Diese nutzten die Gäste mit leichten Rückraumtoren, um sich mit vier Toren abzusetzen (10:14 21:30). Nach der fälligen WHV Auszeit kam unser Team, angetrieben von den Zuschauern, zwar auf zwei Tore heran (12:14 22:55), einer Wende im Spiel standen eigene Fehler sowie die cleveren Gäste aus Aurich im Weg. So blieb es über 13:15 (23:52) und 14:16 (27:12) beim zwei Tore Vorsprung des OHV, ehe es Josip Repusic vergönnt war 47 Sekunden vor der Halbzeit den Anschlusstreffer zum 16:17 zu erzielen. Jedoch blieb noch ein Auricher Angriff, der ein wenig sinnbildlich für die erste Halbzeit war. Die WHV Abwehr hatte Aurich im Zeitspiel und es blieb mit dem Pausenpfiff noch ein direkter Freiwurf. Rostyslaw Polishcuk übernahm Verantwortung und sein Wurf trudelte abgefälscht vom WHV Block hinter Jakub Lefan zum 16:18 Halbzeitstand ins Tor. Die unmittelbare Folge: Ärger beim WHV Anhang über eine schlechte erste Halbzeit und Jubel im OHV Fanblock für eine starke erste Hälfte. Emotionen und Spannung waren schon jetzt, wie erwartet, vollständig vorhanden, aber in der zweiten Halbzeit sollte noch die Dramatik hinzukommen.

In die zweite Halbzeit starteten unsere Jungs perfekt. So erspielte man sich, dank Paraden von Jakub Lefan, Ballgewinne, die nach einem 3:0 Lauf wieder die Führung zurück zum WHV brachte (19:18 34:13). Aber Aurich blieb, angetrieben vom Gästeblock, dran und glich dank Kevin Wendlandt zum 19:19 (35:30) aus. Beide Mannschaften kämpften weiter verbissen um jeden Zentimeter der Arena und hielten die Partie zunächst ausgeglichen (21:21 39:05). Dann jedoch brachten ein Auricher Fehlwurf und ein Abspielfehler dem WHV Ballgewinne, die zu einer zwei Tore Führung dank Jan Bennet Behrends genutzt wurden (23:21  40:03).  Die Arena tobte, aber Aurich blieb dran und glich schnell zum 23:23 aus (42:47). Eine nun besser spielende WHV Abwehr erspielte sich wiederum Ballgewinne, die vorne genutzt wurden, so dass man sich wieder mit zwei Toren absetzte (26:24  44:17). Dann folgte sicherlich einer der Knackpunkte der Partie. Die Chance auf drei Tore wegzuziehen bot sich in der 45. Minute für Matej Kozul vom Siebenmeterstrich, der aber sowohl mit seinem Wurf als auch dem Nachwurf am guten Marten Jungvogel scheiterte. In den folgenden Minuten wiederholte sich dann die Situation, dass der WHV mit zwei Toren in Front lag, aber Aurich immer wieder auf ein Tor verkürzte (28:27 50:27), ehe eine nervenaufreibende Schlussphase eingeläutet wurde. Rene Drechlser brachte unseren WHV mit einem Rückraumkracher mit 29:27 (51:20) in Führung, die Axel Rämhed postwendend beantwortete (29:28 51:51). Aber wiederum Rene Drechsler brachte den WHV mit 30:28 in Front (52:28). Der starke Jannes Hertlein verkürzte frei vom Kreis zum 30:29 (53:55) und die Spannung war in der Arena greifbar. Wiederum hatte der WHV die Möglichkeit für eine kleine Vorentscheidung zu sorgen. Jedoch scheiterte Matej Kozul wieder per Siebenmeter an Marten Jungvogel (55:59). Diesen Ballgewinn nutzte Rostyslaw Polishcuk mit seinem zehnten Treffer für den 30:30 Ausgleich (56:34) und der OHV Gästeblock witterte einen Auswärtssieg. Jedoch stand die WHV Abwehr und zwang Aurich zu einem Fehlwurf. Aber auch der Gegenangriff unserer Jungs fand den Weg nicht ins, sondern über das OHV Tor. Die Halle stand und Jannes Hertlein scheiterte nun an Jakub Lefan, so dass 100 Sekunden vor dem Ende der WHV im Angriff war. Angetrieben von den Zuschauern versuchten unsere Jungs alles, bissen sich jedoch an der OHV Abwehr die Zähne aus und verbrauchten unter Zeitspiel ihre vier Pässe. So blieben den Gästen noch 40 Sekunden für den letzten Angriff. Die Dramatik war zum greifen, jedoch hielt die WHV Abwehr den Angriffsversuchen der Gästen stand und der letzte Wurf ging neben das Tor. So endete ein dramatisches, nervenaufreibendes und spannendes Derby ohne einen Derbysieger mit einem 30:30 Unentschieden. Beide Mannschaften wurden am Ende vom jeweiligen Fanblock gefeiert und sicherlich war dieses Spiel Werbung für den Handballsport und Anreiz, dass viele den Weg wieder in die Nordfrost Arena zu unserem WHV finden.

Hierzu hat man aber erst am 29. März wieder Gelegenheit, wenn um 18:00 Uhr die MT Melsungen II in die Nordfrost Arena kommt. Nach einem spielfreien Wochenende reist nämlich unser Team zunächst am 16.März nach NRW, wo man um 17:00 Uhr beim Tabellenletzten VfL Gummersbach II seine Visitenkarte abgibt.

Ihr

Tobias Manick

WHV Fanclub Jade-Seals

WHV gewinnt trotz Schwierigkeiten in Baunatal

Am heutigen Samstagabend stand für den WHV das vierte Auswärtsspiel im Jahr 2025 auf dem Programm. So führte die Reise zur Eintracht nach Baunatal, wo der WHV als Tabellenvierter gegen den Tabellenfünfzehnten in der klaren Favoritenstellung war. Jedoch musste der WHV lange hart um den Auswärtssieg ringen, wobei man sich insbesondere auf einen Spieler im Angriff verlassen konnte, der maßgeblich den Sieg des WHV beeinflusste.

Vor 80 Zuschauern entwickelte sich ein Spiel, indem sowohl Ben Wolf im Tor der Gastgeber als auch Jakub Lefan zwischen den WHV Pfosten im Fokus standen, da beide sehr gut in die Partie kamen. Zudem zeigten beide Mannschaften viele Fehler in Form von Fehlwürfen und technischen Fehlern, so dass Tore zunächst Mangelware waren. So führte der WHV zwar mit 1:3 (7:52) dank des starken Duncan Postel, aber selbige brachte nur wenig Sicherheit in das WHV Spiel. Im Gegenteil, die Gastgeber konterten mit gemächlich ausgespielten Angriffen und kamen dank des guten Kevin Trogisch per Siebenmeter zum 3:3 (10:40) Ausgleich. Dank weiterhin vieler WHV Fehler ging die Eintracht sogar in der Folge wiederum dank Kevin Trogisch erstmals in Führung (5:4 11:51). Der WHV blieb jedoch unbeeindruckt, nutzte eine Überzahlsituation eiskalt aus und zog dank eines 4:0 Laufes auf 5:8 (14:46) davon. Aber die Eintracht kämpfte weiter und verkürzte auf 7:8 (15:35) und hielt auch in der Folge die Partie eng und offen. Über 8:9 (16:15), 9:10 (17:06) und 10:11 (18:38) hielt die knappe WHV Führung, die durchaus hätte höher sein können, jedoch nutzte man auch klare freie Würfe nicht bzw. scheiterte am guten Ben Wolf. Baunatal wusste seine Chancen in Form von Ballgewinnen zu nutzen und glich zum 11:11 (20:09) aus und hielt auch den Ausgleich beim Stande von 12:12 (22:10). Die unmittelbare Folge: Auszeit des WHV, die auch sofort ihre Wirkung zeigte. Der WHV spielte nun besser, kam dank Paraden von Jakub Lefan zu Ballgewinnen und vorne sorgten Matej Kozul und zwei Mal Jonas Schweigart für eine drei Tore Führung (12:15 24:35). Baunatal fand keine Antwort und unser Team hielt die drei Tore Führung über 13:16 (25:34), 14:17 (28:17) und 15:18 (29:10), ehe sogar Matej Kozul nach einem Ballgewinn vier Sekunden vor der Halbzeit für eine vier Tore Führung und den 15:19 Halbzeitstand sorgte. Zwar war der WHV erwartbar in Führung, aber hatte trotzdem schon jetzt zu viele Fehler im Spiel produziert. Dass es in der zweiten Halbzeit noch knapper werden sollte, konnte keiner ahnen.

Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen unsere Jungs ein wenig. So kam der nun im Tor stehende Konstantin Madert nicht ins Spiel und vorne produzierten unsere Jungs technische Fehler und Fehlwürfe. Angetrieben von Lasse Reinhardt (11 Tore am Ende) startete Baunatal die Aufholjagd und verkürzte Tor um Tor. So führte der WHV nur noch mit 19:20 (32:51) und auch in den folgenden Minuten blieb über 20:21 (33:58), 21:22 (34:58) und 22:23 (37:32) die Partie eng. Baunatal witterte seine Chance und nach einem WHV Fehlwurf glich der Gastgeber dank Lasse Reinhardt zum 24:24 (39:02) aus. Die Partie kippte nun aber nicht, da unser Team eine Überzahlsituation perfekt nutzte und zudem die Eintracht ihrerseits viele Fehler produzierte. Der überragende Duncan Postel, Okke Dröge und Atze Maas brachten den WHV mit drei Toren in Front (25:28  44:57) und es sollte noch besser kommen. Ein Tempogegenstoß von Josip Repusic brachte die vier Tore Führung (27:31) und nun rückte Konstantin Madert in den  Fokus. Erst hielt er einen Siebenmeter gegen Kevin Trogisch (48:16), im Gegenzug traf  Matej Kozul zum 27:32 und dann hielt Konsti einen weiteren Siebenmeter gegen Nico Schwöbel (49:49). Jan Bennet Behrends brachte dann unsere Jungs im Folgeangriff mit sechs Toren in Front (27:33 50:22), ehe Okke Dröge für die höchste WHV Führung (sieben Tore) zum 27:34 (51:10) sorgte. Alles deutete auf einen klaren WHV Sieg hin, auch als der Mann des Spieles Duncan Postel (am Ende 12 Tore) zum 30:36 in Unterzahl traf (55:25). Dann jedoch produzierte der WHV zu viele Fehlwürfe und technische Fehler auch gegen die nun offene Manndeckung der Gastgeber. So schmolz der Vorsprung noch auf zwei Tore zusammen, ehe beim 35:37 das Spiel mit dem erwartbaren, aber hart erkämpften Auswärtssieg endete.

Was am Ende bleibt, ist auf jeden Fall der überragende und immer an spielbare Duncan Postel, der sicherlich die Wahl zum Man of the Match gewonnen hätte, aber auch ein WHV, der heute zu viele Fehler im Angriff produziert hat. Selbiges darf man sich am nächsten Samstagabend nicht leisten, denn nun ist der Fokus sicherlich nur noch auf eine Sache gerichtet, nämlich das Derby.

Am 1. März um 18:00 Uhr heißt es dann WHV gegen OHV Aurich in der Nordfrost Arena. Sichern sie sich im Vorfeld bei der WHV Geschäftsstelle ihre Wunschkarten und seien sie beim Spiel des Jahres in der Nordfrost Arena live dabei.

Ihr

Tobias Manick

WHV Fanclub Jade-Seals

WHV gewinnt nach Auf und Ab drittes Heimspiel im Jahr 2025

Am gestrigen Samstagabend stand für den WHV das dritte Heimspiel im Jahr 2025 auf dem Programm. Mit Rückkehrer Josip Repusic im Kader kam mit dem TV Bissendorf-Holte der dritte Aufsteiger in die Nordfrost Arena und am Ende sollten unsere Jungs die Partie siegreich bestreiten, auch wenn es ein großes Auf und Ab im Spiel des WHV war.

Vor 999 Zuschauern startete der WHV in einem temporeichen Spiel nicht gut in die Partie, da man sofort am guten Torwart Fabian Ullrich von Bissendorf-Holte scheiterte. Die Gäste nutzten die Ballgewinne und gingen mit 0:2 in Führung (2:51). Jedoch konnte sich auch der WHV gleich zu Beginn auf Konstantin Madert verlassen, der mit seinen Paraden dem Team Sicherheit und Ballgewinne einbrachte. Im Angriff nutzte der starke Duncan Postel selbige und glich per Doppelpack zum 2:2 aus (4:17). Auch in den folgenden Minuten blieb die Partie ausgeglichen über 4:4 (7:21), 5:5 (10:13) und 6:6 (12:24), da sich beide Angriffsreihen den ein oder anderen Abspielfehler und Fehlwurf leisteten. Dieses lag auch daran, dass sowohl die 6:0 Abwehr des WHV als auch die 6:0 Abwehr der Gäste aggressiv und kompakt standen und beide Torhüter gut im Spiel waren. Dann jedoch konnte sich der WHV leicht mit zwei Toren zum 8:6 absetzen (16:17). Der Vorsprung wuchs jedoch nicht, sondern im Gegenteil, Bissendorf-Holte zwang den WHV zu Fehlern und glich wieder zum 8:8 aus (18:12). Wiederum blieb in der Folge die Partie über 9:9 (19:46) und 10:10 (20:50) ausgeglichen, ehe dank Paraden von Konstantin Madert unser Team zu Ballgewinnen kam und wieder mit zwei Toren wegzog (12.10 22:18). Bissendorf-Holte beeindruckte das wenig, da Fabian Ullrich mit Paraden glänzte und vorne, angetrieben vom starken Christian Rußwinkel, die Gäste konsequent im Angriff agierten. So erspielten sich die Gäste eine knappe 12:13 Führung (25:46), aber der WHV fand darauf sofort eine Antwort. Dank einer kompakten Abwehr zwang unser Team die Gäste zu Fehlern und mit einem 3:0 Lauf im Angriff erspielte man sich wieder eine zwei Tore Führung (15:13  28:06), die auch zur Halbzeit beim Stande von 16:14 Bestand hatte. Dem WHV gelang es zu diesem Zeitpunkt nicht, sich etwas beruhigender abzusetzen, da man im Angriff noch zu viele Fehler produzierte und zudem die Gäste unangenehm und konsequent sowohl im Angriff als auch in der Abwehr agierten.

In die zweite Halbzeit startete der WHV perfekt, da Matej Kozul den Vorsprung auf drei Tore schraubte (17:14 30:43). Zwar konterte postwendend  Bissendorf-Holte zum 17:15 (31:18), aber das beeindruckte den WHV wenig. Dank einer noch besser stehenden Abwehr und einem weiterhin guten Konstantin Madert zwang man den TV zu Fehlern und vorne brachte Atze Maas den WHV mit 19:15 in Führung (32:35). Auch in der Folge blieb der WHV am Drücker und baute dank Jan Bennet Behrends den Vorsprung auf sechs Tore (22:16 36:48) aus. Duncan Postel sorgte dann, unter großem Jubel der Nordfrost Arena, für die höchste WHV Führung (sieben Tore) beim 24:17 (39:02) und vieles deutete auf einen klaren WHV Sieg hin. Jedoch kämpften die Gäste weiterhin und zudem sollte nun die schwächste Phase des WHV beginnen. So stand das Team in der Abwehr nicht mehr so kompakt wie zuvor, handelte sich Zeitstrafen ein und im Angriff produzierte man zu überhastete Fehlwürfe oder krönte freie Würfe von Außen und aus dem Rückraum nicht mit einem Torerfolg. Bissendorf-Holte nutzte die sich bietenden Chancen und verkürzte, angetrieben vom starken Dennis Bormann, Tor um Tor. So schmolz der Vorsprung über 24:19 (40:35), 25:21 (42:08) und 26:24 (44:46), woran auch die Hereinnahme von Jakub Lefan zwischen die WHV Pfosten nichts änderte. Die Gäste witterten ihre Chance und per Kreis brachte Albert Brack die Gäste mit 27:26 (48:07) auf ein Tor heran. Die Partie drohte zu kippen, zu Mal die Gäste in Überzahl nun einen Siebenmeter (49:50) bekamen. Jedoch warf Christian Rußwinkel selbigen über das Tor und im Gegenangriff brachte Rückkehrer Josip Repusic den WHV mit zwei Toren in Front (28:26 50:43). Die Gäste versuchten zu antworten, handelten sich jedoch eine Zeitstrafe ein, die der WHV konsequent nutzte. So kam Liam Voigt mit einem Wurf ins leere Tor zu seinem ersten WHV Tor in der 3.Liga und brachte dem WHV eine drei Tore Führung (29:26 52:46). Zwar verkürzte Bissendorf-Holte auf 29:27, aber Matej Kozul traf seinerseits ins leere TV Tor zum 30:27 (53:26). Die Gäste versuchten alles und bekamen in der 55. Minute einen Siebenmeter zugesprochen. Levin Zare scheiterte aber an Jakub Lefan und im Gegenangriff sorgte mit einem Rückraumkracher der gute Rene Drechsler für die Entscheidung (31:27 56:08). Únter Standing Ovations brachte der WHV dann das Spiel ins Ziel und es war, nach einem verworfenen Siebenmeter von Christian Rußwinkel an den Pfosten, Atze Maas vergönnt für den 33:28 Endstand (59:35) zu sorgen.

Ein hartes Stück Arbeit lag am Ende hinter unseren Jungs, die mit dem dritten Heimsieg im Jahr 2025 gekrönt wurde. Es war im Vorfeld klar, dass Bissendorf-Holte im Abstiegskampf alles in die Waagschale werfen würde und es zeigte sich, dass gerade die kleineren Mannschaften mit Einsatz und Wille starke Gegner sind. Jedoch zeigte der WHV auch wieder, dass er auch in brenzligen Situationen ruhig bleibt und dann doch den Weg zurück auf die Siegerstraße findet.

Am nächsten Samstag steht für den WHV wieder eine Partie mit einer Mannschaft aus dem Tabellenkeller an, wenn man um 18:00 Uhr zur Eintracht nach Baunatal reist.

Ihr

Tobias Manick

WHV Fanclub Jade-Seals

Großer WHV Kampf wird leider nicht mit Punkten belohnt

Am gestrigen Sonntagabend stand für den WHV das dritte Auswärtsspiel im Jahr 2025 auf dem Programm. Ohne die verletzten Stammkräfte Tim Düren, Tom Frangen und Josip Repusic, aber mit Fabrice Lehmann, Liam Voigt und Christian Theede, ging es wohl zu einer der beiden schwersten Auswärtshürden der Saison. So führte die Reise zur Eintracht nach Hildesheim und viele erwarteten wohl eine klare Niederlage gegen das Spitzenteam und die beste Abwehr der Liga, jedoch sollte unsere Mannschaft positiv überraschen. Auch drei Jade Seals machten sich, bewaffnet mit Trommel, Klatschpappen und Tröten, auf dem Weg nach Hildesheim und fieberten auf der Haupttribüne in der Volksbank Arena dem Spiel entgegen.

Vor 1317 Zuschauern startete der WHV perfekt, denn Rene Drechsler brachte unsere Jungs mit 0:1 in Führung (0:33). Im Gegenangriff entschärfte dann Jakub Lefan gleich einen Siebenmeter gegen Lothar von Hermanni, was für Jubel bei uns sorgte. Jedoch beeindruckte das den Favoriten wenig und dank der Paraden des starken Jan Wesemann im Hildesheimer Tor ging die Eintracht dank des starken Jakub Tonar (11 Treffer am Ende) erstmals mit 2:1 in Führung (3:57). Aber der WHV konterte und glich zum 2:2 durch Atze Maas aus. Auch in den folgenden Minuten blieb die Partie über 3:3 (6:49), 4:4 (10:01), 5:5 (11:17), 6:6 (12:51) und 7:7 (14:33) ausgeglichen. Hieran hatte zum einen das gut funktionierende 7 gegen 6 Angriffsspiel des WHV (zwei Kreisläufer) großen Anteil und zum anderen stand die 6:0 Abwehr mit einem starken Konstantin Madert kompakt und gut gegen den starken Hildesheimer Angriff. Aber auch die Hildesheimer 6:0 Abwehr stand der des WHV um nichts nach und kam durch Paraden von Jan Wesemann zu Ballgewinnen, die vorne eiskalt genutzt wurden. So zog auch dank einer Zeitstrafe gegen den WHV Hildesheim mit zwei Toren (9:7 17:44) davon und hielt den Vorsprung kurzfristig (10:8 18:48). Aber unser Team blieb ruhig in der hitzigen Atmosphäre und glich nach einem Doppelpack von Jan Bennet Behrends zum 10:10 aus (20:04). Auch in der Folge blieb die Partie ausgeglichen über 11:11 (22:09), 12:12 (Kreistor von Christian Theede 23:16) und 14:14 (25:57). Wir waren schon jetzt zufrieden mit dem Auftritt der Jungs, aber es wurde noch besser. Die gute WHV Abwehr zwang nun Hildesheim zu Abspielfehlern, die vorne durch Rene Drechsler 14:15 (26:56) und Fabrice Lehmann 14:16 (28:15) genutzt wurden. So ging der WHV mit einer überraschenden 14:16 Führung und großem Jubel von uns in die Kabine. Trotz aller schon jetzt und in der zweiten Halbzeit weiter auftretenden Widrigkeiten (dezimierter Kader, komplette Halle plus Hallensprecher gegen unser Team, strittige Schiedsrichterentscheidungen) zeigten unsere Jungs eine überragende Leistung und eine Überraschung lag in der Luft. Die Frage blieb: Hält der WHV Kader das auch in der zweiten Halbzeit durch?

Zunächst hielt beim 15:17 die WHV Führung (30:45), aber zwei WHV Fehlwürfe und zwei Eintracht Rückraumtore später war Hildesheim wieder zurück im Spiel (17:17 33:19). Aber unsere Jungs hielten dagegen und kamen auch dank des starken Okke Dröge zum 19:19 Ausgleich (38:42). Nun jedoch schlichen sich leider einige Fehlwürfe ins WHV Spiel ein trotz eines weiterhin stark haltenden Konstantin Madert. Hildesheim nutzte selbige und zog mit zwei Toren davon (21:19 39:40) und hielt auch in der Folge den Vorsprung, da unsere Jungs immer nur auf ein Tor verkürzen konnten. Über 22:20 (40:57), 23:21 (42:05), 24:22 (43:32), 25:23 (44:50), 26:24 (45:55) und 28:26 (47:39) blieb die Partie offen, ehe nun der WHV die Chance zum Ausgleich hatte. Beim Stande von 28:27 parierte Konstantin Madert einen Siebenmeter von Lothar von Hermanni (48:58), aber vorne wurde die Chance nicht genutzt, so dass Hildesheim zum 29:27 konterte (49:45). Aber der WHV kämpfte und unter dem Jubel von uns glich Duncan Postel zum 29:29 aus (51:26). Der WHV war weiterhin auf dem Weg zur Sensation, jedoch bremste ein Doppelschlag von Luca Hopfmann zum 31:29 (54:29) die erste Euphorie. Jan Bennet Behrends verkürzte wiederum zum 31:30, ehe nun die Vorentscheidung fiel. Piet Möller sorgte für das 32:30 (55:57) und wurde beim Wurf von Duncan Postel so bedrängt, dass dieser mit der direkten Roten Karte disqualifiziert wurde. Trotz Unterzahl versuchten unsere Jungs zwar alles, kamen aber in der Folge nicht mehr als zwei Tore (34:32 (58:30), 35:33 (59:10) an Hildesheim heran, ehe Lukas Quedenbaum für den 36:33 Endstand (59:34) sorgte.  So kam der Favorit Hildesheim nach großem Kampf und etwas glücklich zum Heimsieg, jedoch feierten wir am Ende unsere Jungs für dieses tolle Spiel und den großen Kampf, der leider nicht mit Punkten belohnt wurde.

Was bleibt, ist auf jeden Fall am besten in zwei Worten zusammenzufassen, nämlich STOLZ und DANKE. Wir sind STOLZ auf unser Team, was dieser kleine, dezimierte Kader im Stande ist zu leisten und was WILLE, HERZ und KAMPFGEIST als David gegen den Goliath fast erfolgreich bewirken können.

Fehlen darf zudem auch nicht ein großes Dankeschön für diesen tollen Abend an das gesamte Team.

Wir werden euch natürlich auch am kommenden Samstag (15.Februar um 18:00 Uhr) beim Heimspiel gegen Bissendorf-Holte lautstark unterstützen.

Ihr

Tobias Manick

WHV Fanclub Jade-Seals

Zweite Halbzeit kostet WHV mögliche Punkte bei der Ahlener SG

Am gestrigen Samstagabend stand für den WHV das zweite Auswärtsspiel im Jahr 2025 auf dem Programm. Ohne die verletzten Stammkräfte Tim Düren, Tom Frangen und Josip Repusic, aber mit Fabrice Lehmann, Liam Voigt und Linus Otten, ging es zum HLZ Ahlener SG. Auch vier Jade Seals machten sich trotz Nebelschwaden, bewaffnet mit Trommel, Klatschpappen und Tröten, auf dem Weg nach NRW. Trotz des dezimierten Kaders war man in der Hoffnung auf Punkte und fieberte in der ersten Reihe in der Friedrich-Ebert-Halle dem Spiel entgegen.

Vor 630 Zuschauern ging zwar der WHV mit 0:1 durch Matej Kozul in Führung (0:47), jedoch sollte es für längere Zeit die letzte WHV Führung sein. Ahlen konterte und ging seinerseits, bedingt durch WHV Fehler, mit 3:1 in Führung (4:03) und hielt auch zunächst diese Führung (4:2 5:07). Zur Freude von uns zwang nun aber der WHV den Gastgeber zu Fehlwürfen, die der gut haltende Konstantin Madert parieren konnte. Hierdurch glich der WHV zum 4:4 aus (7:38) und hielt auch in der Folge die Partie kurz ausgeglichen (5:5 9:08). Jedoch biss sich nun unser Angriff ein ums andere Mal die Zähne an der guten und kompakten 6:0 Abwehr der Gastgeber aus und die damit einhergehenden Ballverluste bestrafte Ahlen konsequent per Tempogegenstoßtore. So zogen die Gastgeber wieder mit zwei Toren davon (7:5 12:41 durch Jan Holtmann) und hielten den Vorsprung auch in der Folge über 8:6 (14:59), 9:7 (16:07) und 10:8 (18:07)  aufrecht. Jedoch kämpften unsere Jungs weiterhin verbissen und kamen, dank der Paraden von Konstantin Madert, wieder zurück ins Spiel. So glich man zum 10:10 aus (21:15) und hielt auch in den folgenden Minuten die Partie nur über 11:11 (23:51), 12:12 (27:15) und 13:13 (27:58) ausgeglichen. Nur deswegen, da eigene Fehler (Stürmerfouls) im Angriff einer möglichen WHV Führung im Weg standen. Okke Dröge sorgte dann schließlich mit seinem Treffer zum 13:14 (28:24) für die kurze Führung des WHV, da Ahlen sofort wieder ausglich. Jedoch hatte der WHV noch einmal den Ball und hätte mit einer Führung in die Kabine gehen können. Ein Fehlwurf und der darauf folgende Konter mit Tor vom Kreis durch Philipp Dommermuth 4 Sekunden vor der Halbzeitsirene brachte Ahlen ihrerseits eine 15:14 Pausenführung. Zwar zeigte der WHV im Angriff eine zu Fehler behaftete Partie, aber war noch in Schlagdistanz auch dank Konstantin Madert. So war doch die Hoffnung groß im Fanblock auf Punkte, die jedoch jäh zerstört werden sollte.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich zunächst nichts am Spiel des WHV. Durch Fehlwürfe des WHV baute Ahlen seinen Vorsprung dank leichter Rückraumtore erst auf drei Tore (17:14 31:17) und dann auf vier Tore aus (19:15 (33:18) aus. Die Hoffnung bei uns auf eine WHV Aufholjagd war dann kurz beim 20:17 (35:29) da, ehe selbige schnell beseitigt wurde. So gelang nämlich dem WHV in den folgenden Minuten leider nichts mehr im Angriff. Man produzierte zu viele Abspielfehler und scheiterte zu oft am in der zweiten Halbzeit im Tor stehenden Alexander-Lein Martinsen auf Ahlener Seite. Ahlen nutzte die sich bietenden Chancen eiskalt aus und zog mit einem 5:0 Lauf, dank Ferdinand Huemmecke und Elian Brill und unter lautem Jubel der Halle, vor entscheidend auf 25:17 davon (42:31). Alexander-Lein Martinsen war es dann vergönnt mit seinem Wurf ins leere WHV Tor für die höchste Führung von Ahlen (9 Tore) beim 27:18 (45:40) zu sorgen. Auch die Hereinnahme von Jakub Lefan ins WHV Tore sollte nicht mehr die Wende bringen, da unser Angriff leider zu wenige Lösungen gegen die gut stehende 6:0 Abwehr von Ahlen an diesem Abend fand. So verwaltete Ahlen über 28:20 (47:34), 29:21 (49:43) und 30:22 (50:42) seinen Vorsprung und bog immer mehr auf die Siegerstraße ein. Jedoch gab sich unser kleiner Kader nicht auf, versuchte mit einer offenen Manndeckung zu Ballgewinnern zu kommen und konnte leicht verkürzen (31:24 52:08). Jedoch dominierte Ahlen weiter und zog wieder mit neun Toren davon (34:25  54:44). Mit einem 3:0 Lauf konnte der WHV noch etwas Ergebniskosmetik betreiben (34:28 56:56), ehe Lukas Hinterding mit einem krachenden Rückraumtor zum 35:28 (57:51) traf.

Nach dem gemeinsamen Abklatschen mit dem Team ging es dann zurück an die Nordsee mit der Erkenntnis, dass mit diesem kleinen, durch Verletzungen und Krankheiten dezimierten Kader, an diesem Abend nicht mehr möglich war. Am kommenden Sonntag steht dann wieder ein Auswärtsspiel auf dem Programm, wenn man um 17:00 Uhr auf die Eintracht aus Hildesheim trifft. So bleibt die Hoffnung, dass bei dieser schwierigen Auswärtshürde dem WHV mehr Alternativen im Kader zur Verfügung stehen.

Ihr

Tobias Manick

WHV Fanclub Jade-Seals

Konstantin Madert Matchwinner bei Heimsieg gegen Habenhausen

Am gestrigen Samstagabend stand für den WHV das zweite Heimspiel im Jahr 2025 auf dem Programm. In einer nervenaufreibenden Partie sollte sich am Ende der WHV knapp durchsetzen, woran insbesondere eine Person großen Anteil hatte.  Jedoch sollte der ohnehin schon dezimierte Kader durch Verletzungen (Tim Düren, Josip Repusic) und Krankheit (Rene Drechsler) im weiteren Verlauf des Spieles noch weiter schrumpfen.

Vor 904 Zuschauern standen gleich zu Beginn beide Abwehrreihen im Fokus des Spieles. Zum einen die kompakte 6:0 Abwehr des WHV und zum anderen die nicht minder kompakte und harte spielende 6:0 Abwehr der Gäste, die nur wenig Lücken dem jeweiligen Angriff offenbarten. Zwar ging der WHV durch Okke Dröge mit 1:0 in Führung (1:35), aber die Gäste konterten postwendend und gingen ihrerseits mit 1:2 in Führung (4:29). Aber auch hierauf fand der WHV eine Antwort und Jonas Schweigart glich zum 2:2 aus (5:23). In den folgenden Minuten brachten immer wieder Louis Beyer oder Luc Schluroff Habenhausen in Führung, und unsere Jungs glichen immer wieder die Führung der Gäste aus. So war die Partie beim 5:5 (10:11) ausgeglichen, ehe der WHV seinerseits in Führung ging und Habenhausen im nachfolgenden Angriff ausglich. Hierdurch blieb die Partie über 7:7 (14:41), 8:8 (16:35), 9:9 (20:27), 11:11 (23:43) und 13:13 (25:10) offen, wobei sowohl Jakub Lefan im WHV Tor als auch Antonio Berdar im Habenhausener Tor sich kaum mit Paraden auszeichnen konnten. Technische Fehler des WHV brachten dann Habenhausen zu Ballgewinnen, die vorne eiskalt per Tempogegenstoß bestraft wurden. So führten die Gäste mit 13:15 (26:58), aber der WHV wusste darauf sofort eine Antwort. Durch eigene Ballgewinne, bedingt durch Fehlwürfe des ATSV, glich Tom Frangen per Doppelpack kurz vor dem Pausenpfiff zum 15:15 (29:09) aus. Jedoch blieb Habenhausen noch ein Angriff und der Wurf von Mohamad Sibahi trudelte dann schließlich über Jakub Lefans Bein nach der Schlusssirene zum 15:16 ins WHV Tor, wurde aber trotzdem als Tor gewertet. So ging Habenhausen mit einer glücklichen 15:16 Führung in die Kabine. Schon jetzt war es ein Spiel, das nichts für schwache Nerven war, aber die zweite Halbzeit sollte noch mehr die Nerven strapazieren.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit rückte Konstantin Madert zwischen die Pfosten des WHV und diese Einwechselung sollte Gold Wert sein. So startete Konsti gleich mit drei Paraden, die unser Angriff vorne konsequent nutzte. Matej Kozul per Siebenmeter, Jonas Schweigart und Jan Bennet Behrends brachten per 3:0 Lauf den WHV mit zwei Toren in Führung (18:16 34:05). Die Halle jubelte und 18 Sekunden später war die Nordfrost Arena am Kochen, als Konstantin Madert in Unterzahl den Siebenmeter von Luc Schluroff hielt. Die WHV Führung hatte Bestand, ehe in der 37. Minute ein Schock durch die Nordfrost Arena fuhr. Tom Frangen fiel im Angriff ein Habenhausener Spieler ins Knie und unser Linksaußen blieb unter Schmerzensschreien liegen. Mit dem Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung schied Tom aus der Partie aus und unser dezimierter Kader musste einen weiteren herben Verlust verkraften. Trotz dieses Nackenschlages blieb unser WHV am Drücker und hielt über 20:18 (39:10) und 21:19 (40:26) gegen eine weiterhin hart spielende 6:0 Abwehr der Gäste seine Führung. Der starke Jonas Schweigart brachte den WHV erstmals mit drei Toren in Front (22:19  42:59) und auch in der Folge hielt der Vorsprung auch dank spektakulärer Paraden von Konstantin Madert. Jedoch blieb die bange Frage, reicht die Kraft unserer Jungs aus? Zunächst auf jeden Fall, da man über 23:20 (45:54) und 24:21 (49:04) den drei Tore Vorsprung hielt. Dann jedoch steigerte sich Antonio Berdar im Tor von Habenhausen und zwang unsere Jungs zu Fehlwürfen. Diese Ballgewinne nutzte Habenhausen und glich mit einem 3:0 Lauf per Tempogegenstoß durch Niklas Mühlenbruch zum 24:24 aus (51:27). Die Partie drohte zu kippen, aber eine Parade von Konstantin Madert und ein Rückraumtreffer von Geburtstagskind Okke Dröge brachten den WHV wieder in Führung (25:24 54:18). Habenhausen glich sofort durch Lukas Feller aus (25:25 54:58) und hatte nun die Chance, das Spiel zu drehen. Jedoch scheiterte Luc Schluroff per Siebenmeter (56:18) an Konstantin Madert und die Halle tobte. Angetrieben von Konsti Konsti Rufen sorgte Duncan Postel per Tor vom Kreis für das 26:25 (56:44) und wiederum Okke Dröge brachte den WHV mit 27:25 in Führung (58:10). Die Halle stand und feuerte unsere Jungs lautstark an. Zwar kam Habenhausen 14 Sekunden vor dem Ende durch Tim Brauner noch zum 27:26, die letzten Sekunden spielte dann unser Team aus und gewann so am Ende knapp ein nervenaufreibendes Spiel mit 27:26.

Die Wahl Man of the Match, wie bei der aktuellen Handball WM, hätte wohl an diesem Abend nur die Nummer 16, nämlich Konstantin Madert, gewonnen, da er unseren WHV auch dank seiner Paraden auf die Siegerstraße führte. Jedoch muss man das gesamte Team sehr loben. Trotz aller Widrigkeiten (Verletzungen, Krankheiten, neuer Ausfall durch Tom Frangen)  ist es eine EINHEIT, die über 60 Minuten mit WILLE, KAMPFGEIST und EMOTIONEN alles gibt und zeigt, was auch ein kleiner Kader erreichen kann.

Am Ende bleiben aber die Genesungswünsche aller Zuschauer und Fans an unsere 73 Tom Frangen, dass du wieder schnell auf die Beine kommst und dann hoffentlich wieder uns mit deinen spektakulären Toren und deinem Spielwitz im WHV- Trikot begeisterst.

Ihr

Tobias Manick

WHV Fanclub Jade-Seals

Dezimierter WHV holt dank Kampfgeist einen Punkt bei den Sportfreunden Söhre

Am gestrigen Sonntagabend stand für den WHV das erste Auswärtsspiel im Jahr 2025 auf dem Programm. Ohne die verletzten Stammkräfte Tim Düren und Josip Repusic, aber mit Fabrice Lehman und Christian Theede, ging es zu den Sportfreunden nach Söhre. Auch drei Jade Seals machten sich trotz Nebelschwaden, bewaffnet mit Trommel, Klatschpappen und Tröten, auf dem Weg in den Süden von Hildesheim, genauer nach Diekholzen. Dort angekommen präsentierte sich mit der Steinberg Halle eine typische Schulsporthalle der 70er Jahre mit einer Tribünenseite. In der dortigen ersten Reihe auf Spielfeldhöhe, getrennt durch eine Glasscheibe, fieberte man dem Spiel entgegen.

In der zu Spielbeginn ausverkauften und stimmungsvollen Halle entwickelte sich vor 410 Zuschauern eine hektische Partie, in der sich beide Mannschaften mit einigen Fehlern präsentierten. Insbesondere unserem WHV unterliefen zu viele Fehler, die Söhre für eine 2:0 Führung (5:45) nutzte. Erst in der 6.Minute konnte Matej Kozul per Siebenmetertor den WHV erstmals auf die Anzeigentafel bringen (2:1 6:18). Auch in der Folge dominierte Matej Kozul die Partie und brachte dank drei Treffern in Folge unser Team mit zwei Toren in Front (2:4 11:42). Hierbei profitierte der WHV von Paraden von Jakub Lefan sowie technischen Fehlern der Gastgeber. Jedoch brachte die Führung keine Sicherheit ins Spiel des WHV, im Gegenteil, man produzierte in der Folge zu viele Fehlwürfe, da man immer wieder am starken Jannis Nowitzki im Söhrer Tor scheiterte. Zu diesem Zeitpunkt musste der WHV krankheitsbedingt zudem schon auf Rene Drechsler verzichten, so dass die Alternativen im Rückraum überschaubar waren. Die Gastgeber nutzten die Fehler des WHV konsequent aus und gingen durch den agilen Artjom Antonevitch und Torwart Jannis Nowitzki wieder mit zwei Toren in Führung (7:5 14:33). Auch in der Folge hielt, zum Entsetzen von uns, der Vorsprung von Söhre über 8:6 (15:06), 9:7 (17:29) und 10:8 (20:25), da unsere Jungs zu viele Fehler produzierten. Aber auch ins Spiel von Söhre schlichen sich nun Fehler ein, die der WHV unter dem Jubel von uns zum 10:10 Ausgleich ausnutzte (21:45). In den folgenden Minuten blieb die Partie über 11:11 (22:35), 13:13 (25:24) und 14:14 (26:30) ausgeglichen, ehe wieder eine Schwächephase des WHV einsetzte. Wiederum scheiterte man zu oft an Jannis Nowitzki und vorne nutzte Söhre, angetrieben vom lauten eigenen Anhang, die Fehler des WHV. Mit leichten Rückraumtreffern brachten zwei Mal Tom Hanel und 5 Sekunden vor der Halbzeitsirene Jonas Rost Söhre mit drei Toren zur Halbzeit in Front (17:14). Im Gästeblock war ein wenig Ratlosigkeit vorhanden, ob unser WHV heute mit dieser Fehleranzahl Punkte aus Söhre mitnehmen konnte. Jedoch war da ja noch die Hoffnung zweite Halbzeit.

In den zweiten Durchgang startete der WHV mit dem schlecht möglichsten Beginn. Zwei Zeitstrafen dezimierten unsere Jungs und zudem scheiterte Matej Kozul per Siebenmeter an Jannis Nowitzki. Die Gastgeber nutzten dieses eiskalt aus und Tom Folger brachte Söhre mit fünf Toren in Front (19:14  33:51). Die Halle tobte und Söhre hielt den Vorsprung auch in der Folge (20:15  37:35). Zwar kamen unsere Jungs wieder heran (20:17 40:50), aber eigene Fehler (Fehlwürfe, Stürmerfoul) sowie strittige Schiedsrichterentscheidungen bremsten die Aufholjagd. Söhre führte in der 42. Minute wiederum mit fünf Toren (22:17) und vieles deutete auf die Auswärtsniederlage unserer Jungs hin. Nun jedoch zeigte der WHV noch einmal sein großes Kämpferherz auf. Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Konstantin Madert sorgte mit seinen Paraden für Ballgewinne und Jubel bei uns, zudem zwang unsere Abwehr Söhre zu technischen Fehlern. Im Angriff spielten unsere Jungs effektiver und Matej Kozul brachte den WHV nach einem 4:0 Lauf auf 22:21 heran (47:09), ehe Tom Frangen zum 23:23 (50:16) ausglich. Der WHV war wieder da und es folgte eine packende Schlussphase. Immer wieder zogen die Gastgeber nun mit einem Tor vor, und der WHV konterte postwendend zum Ausgleich. Dieses Spiel wiederholte sich bis zum 26:26 (54:36), ehe Jonas Schweigart den WHV nach langer Zeit wieder in Führung warf (26:27 55:33). Die Spannung war zum Greifen da, beide Mannschaften schenkten sich nichts und die Halle tobte. Tom Hanel glich zum 29:29 aus (58:25) und Jan Bennet Behrends scheiterte im Gegenangriff. Jonas Rost brachte mit einem Rückraumtreffer Söhre in Front (30:29 59:09), aber der starke Tom Frangen brachte unsere Jungs aus spitzem Winkel den 30:30 Ausgleich (59:41). Söhre bekam den Ball, scheiterte jedoch an der WHV Abwehr und der letzte Freiwurf blieb in der WHV Mauer hängen. Damit endete eine hektische und am Ende nervenaufreibende Partie mit einem 30:30 Unentschieden.

Nach dem gemeinsamen Abklatschen mit dem Team ging es dann im dichten Nebel zurück an die Nordsee. Am kommenden Samstag steht dann wieder ein Heimspiel auf dem Programm, wenn um 18:00 Uhr gegen den ATSV Habenhausen gespielt wird.  

Ihr

Tobias Manick

WHV Fanclub Jade-Seals